KUNSTTHERAPIE

Kunsttherapie mit Focusing

Meine Ausrichtung ist es, Menschen dabei zu stärken den eigenen Weg innerlich klarer, selbstbestimmter und mit dem Herzen geführt zu gehen! Meine langjährige Erfahrung als klientenzentrierte Kunsttherapeutin (DFKGT) und Physiotherapeutin möchte ich besonders Menschen mit psychosomatischen Beschwerden und Schmerzen weitergeben. Für die Kunsttherapie sind keine Malkenntnisse oder Kreativität nötig. Gern werde ich Sie mit den Farben (Pastell, Ölkreide, Acryl) vertraut machen. Sie werden bemerken, dass ein wertfreies Ausprobieren und Malen eine entspannte Atmosphäre entstehen lässt. Im Gespräch gehen Sie mit meiner Unterstützung und Ihrem Bild ressourcenorientiert auf Erkenntnisreise.

Behandlungsschwerpunkte

• Psychosomatische Beschwerden
• Schmerzen
• Orientierungs - und Entscheidungsfindung
• Konfliktsituationen im Alltag
• leichte Depression

Unterstützende Methoden

• Entspannungsübungen (PMR, Autogenes Training)
• Stressbewältigung durch Achtsamkeitstraining in Anlehnung an die MBSR- Methode
• Focusing nach E. Gendlin *
• klientenzentrierte Kunsttherapie nach C. Rogers
• Psychotherapeutische Begleitung und Beratung

Die Seele spricht zum Körper
"Geh Du vor", sagte die Seele zum Körper, "auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich."
"Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben", sagte der Körper zur Seele.
© Ulrich Schaffer

Was ist Focusing

Das Focusing wird wenn es gut passt, in die Kunsttherapiestunde mit einfließen. Dieses ist eine wunderbare Kombination und hat sich gut bewährt. Focusing ist leicht durchzuführen. Focusing ist ein Verfahren, das Körperempfindungen bei der Suche nach Quellen und Ursachen persönlicher Probleme einbezieht. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass jedes geistig-seelische Erleben mit bedrohlichem Hintergrund körperliche Reaktionen hervorruft (Angstschweiß, Kloß im Hals, Beklemmung im Brustraum, Druck in der Magengegend, stockender Atem.) Während die auslösenden Ereignisse oft vergessen oder verdrängt werden, bleiben die Körpersignale erhalten, so dass man auf sie fokussieren kann. Die körperlichen Empfindungen sind quasi der Pfad, auf dem man der Lösung des Problems näher kommt.
Am Anfang einer Sitzung schließt der Focuser die Augen und vergegenwärtigt sich das Problem. Dabei beobachtet er die Reaktion im Körper (Innere Achtsamkeit). Die zunächst noch ungenaue Beschreibung der Körperempfindung wird durch das wiederholte Vergleichen der Beschreibung mit dem Körpergefühl immer treffender (Felt Sense = gefühlter Sinn). Dieser fließende Prozess führt regelmäßig zu kleineren, körperlich spürbaren Erleichterungen (Felt Shift = gefühlte Veränderung), bis hin zu einer vollständigen inneren Entkrampfung (Body Shift), die sich am Ende einstellt, wenn Gewissheit über die Richtigkeit der Zusammenhänge besteht. Hier findet dann oft das Aufatmen und die Erleichterung statt.

Die durch Focusing wiederhergestellte Erinnerung lässt eine neue Sicht auf das Problem zu und eröffnet – oft schon während der Sitzung - Wege zur Lösung, die vorher blockiert waren.